Es geht los!

Am 08. August starten wir um 5 Uhr morgens mit unserem Bushcamper Richtung Süden. 

Erste Etappe geschafft. Wir sind gut durchgekommen und haben auch einen schönen Campingplatz gefunden. 
Die Vermieterin begrüßte uns mit den Worten: I love your car! 😎
Jetzt heißt es für heute nur noch ankommen, und ein bisschen mit dem Auto vertraut machen.

Auf dem Weg sind wir einmal umgekehrt, denn die Durchfahrtshöhe der Route war 2,60 m. Das wollten wir nicht riskieren.

Auch können wir unsere Markise nicht aufspannen — der Stellplatz ist zu klein 🙈

Auf zur Fähre

Die Fahrt nach Ancona war leider ein einziger Stau - auch die Fähre selbst hatte Verspätung…..

Wir übernachten auf einem Campingplatz bei Igomenitsa. Dann brechen wir auf nach Albanien. An der Grenze warten wir etwa eine Stunde.

Im Nationalpark bei Butrint fahren wir mit einer kleinen Fähre über den Kanal.

Wir kommen nach Saranda. Eine Stadt am Strand - völlig überlaufen - unglaublich viele Hotels und Touristen - der Strand mag traumhaft schön sein - doch uns ist das alles zu viel Trubel hier.

Wir finden einen Platz zum Übernachten - nicht weit weg vom Meer. Herrlich!
Zum Abendessen geht es in die Taverne nebenan - dort gibt es Dorade. Was will man mehr?

Das Meer ist herrlich warm - wir genießen die Zeit hier. 
An diesem Strand sind wenige Leute, einfach traumhaft!

Dann unsere erste richtige Offroad-Strecke - herrlich!

Am Fluss treffen wir ein paar junge Leute und beobachten, wie sie fischen. 
Alle Menschen hier sind sehr freundlich und aufgeschlossen!

Nächster Stopp: Ein Stellplatz direkt am Meer in Orikum. Bezahlen müssen wir nichts - Toilette und Wasser ist auch vorhanden. Ein Traum!

Herrliche Abendstimmung!
Das ist Urlaub!

Krasser Gegensatz am nächsten Tag: Wir kommen durch Vlore - die zweitgrößte Stadt Albaniens. 
Trubel, Hektik - wir fahren weiter!

Wir suchen - und finden - die antike Anlage Amatia. Sehr schön - gut versteckt! Dort kaufen wir frische Feigen.

Offroad geht es weiter!

Wir finden eine Stelle am Fluss Vjose - dort können wir übernachten. 
Baden im Fluss, schlafen unterm Sternenhimmel, die Sternschnuppen beobachten - das ist Freiheit!

Wir fahren eine alte Straße nach Leskovic.
Anschließend weiter in die Berge, und schließlich nach....

Korce - der Besuch der Brauerei dort ist ein MUSS.

Nächste Station: 
Ohrid - See.
Dortbleiben wir 2 Nächst. Wir wollen einmal alles an dem Fahrzeug aufbauen und ausprobieren. Und natürlich auch ein bisschen faulenzen  :-)

Stephan versucht, Papa Schwan davon zu überzeugen, dass dieser keine Badeschlappen braucht.

Offroad unterwegs:

Wir kommen in die Hauptstadt Tirana.

Wieder eine große Stadt, in der viel gebaut wird, und unglaublich viel los ist.

Wir finden einen Campingplatz am Rande der Stadt. 
Über Nacht regnet es ein bisschen.

Und wieder finden wir eine schöne Strecke abseits der Straßen.
Die Landschaft hier ist unbeschreiblich!

Was es hier nicht alles gibt....

Wir fahren entlang der schwarzen Drin - und finden einen wunderschönen Übernschtungslatz am Fluss.

Vorbei an brennenden Wäldern fahren wir nach Fierze. 
Die Fahrt war sehr, sehr lang! Kein Dorf unterwegs - kein Orientierungspunkt. 

Schließlich kommen wir an dem kleinen Fährhafen an und buchen die 2-stündige Fahrt für morgen nach Koman. 

Eine herrliche Fahrt auf dem Fluss!

Auf einer engen Passstraße erreichen wir den kleinen Ort Theth. Dort wollen wir uns eine Flussquerung anschauen, die nicht einfach zu befahren sein soll.

Zwischenzeitlich hat man hier jedoch eine Brücke gebaut - eigentlich schade... Wir fahren weiter - eine offroad-Strecke, die immer weiter ausgebaut wird.

Wir übernachten etwas abseits der Piste auf einer Wiese - nicht weit weg vom Fluss.

Am nächsten Tag fahren wir zurück - ein paar spannende Stellen sind noch dabei.

Wir nehmen einen Mann mit, der offensichtlich mehrere Kilometer zu seinem Arbeitsplatz (er will bei einem Bagger am Wegesrand aussteigen) laufen muss. Er redet viel und laut, ist sehr freundlich - eine ungemein herzliche Begegnung.

Wir fahren weiter - schließlich über die Grenze - und kommen nach Montenegro.

Hier könnte es für manche Fahrzeuge noch einmal spannend werden - aber ansonsten ist der Weg gut ausgebaut - aber landschaftlich super-schön!

Der Campingplatz in Montenegro - nicht weit vom schwarzen See - ein Touristenmagnet.

Die Landschaft hier ist atemberaubend!
Wenn Winetou hinter einem der Berge auftauchen würde - es hätte uns nicht überrascht!

Eine letzte Tour abseits der Straßen - wir genießen die Landschaft, die Weite und die Ruhe hier!

Gegen Mittag machen wir Pause auf einer Wiese und genießen die Zeit!

Den im Offroad-Führer beschriebenen Abstecher brechen wir jedoch irgendwann ab und drehen um - zu tief sind die Auswaschungen der Fahrspuren. 

Heimfahrt

Schließlich machen wir uns auf Richtung Heimat. Das Wetter wird schlechter, wir fahren die Nacht durch, kommen in Bosnien durch 3 Polizeikontrollen, fahren 2 Mal über die Grenze nach Kroatien, und machen schließlich im Bayerischen Wald noch einen kurzen Stopp für eine Nacht in einem Wellness-Hotel. Am Samstag, den 23. August 2024 kommen wir wieder zu Hause an. Gesund - und um viele Erlebnisse und Eindrücke reicher.